Tagesberichte der Teilnehmer des
Mountainbike Sommerlagers in Disentis
So 16.7. - Sa 22.7.2006

Sonntag, 16.7.2006 Anfahrt Yannik (& Vendelin) Giger

…… was für Stress…… Zuerst mussten meine Eltern meine Schwester zum Flughafen fahren und anschliessend mussten wir pressieren damit wir rechtzeitig zum Treffpunkt in Steinmaur kamen.
Alle Teilnehmer sind pünktlich erschienen. Nachdem alle Bikes verladen waren, fuhren wir los Richtung Bündnerland. Nach ca. 2 Stunden Fahrt kamen wir nach Laax. Dort machten wir am See ca. 1 Stunde Halt. Als wir in Disentis/Muster ankamen, hatten wir Freizeit. Die Schauffs kamen erst ca. nach 2 Stunden an, weil sie an einem Rennen waren. Der Tag verlief sehr friedlich.
Die erste nacht im Bunker der Zivilschutzanlage war etwas stickig und ungewohnt. Geschlafen haben wir trotzdem gut.

Montag, 17.7.2006 Lukas Müller & Elias Egli

Schon um 7:25Uhr mussten wir verschlafend aufstehen und ins Morgentraining marschieren. Nachdem wir eine Runde gelaufen sind machten wir Dehnungsübungen! Nach langem Flicken der Velos, nahmen wir die Lukmaniertour unter die Pedalen. Der Aufstieg war sehr hart, die Sonne brannte uns ins Gesicht! Die Gruppe wurde früh gesprengt durch eine Attacke von Elias. Drei Fahrer nämlich René, Lukas und Elias konnten sich absetzen. Auf den letzen 10 Kilometer waren nur noch Elias und Lukas an der Spitze. Als wir an der Staumauer ankamen, fuhren wir hinüber und fuhren den Singletrail hinunter. Leider stürzte Vendelin in der Abfahrt und verletzte sich das Knie und den Schleimbeutel! Folge: Spital und Nähen!
Unterhalb der Staumauer assen wir Z'mittag.
Wir setzten die Tour fort. Als wir die letzten 3 Kilometer in Angriff nahmen, trennten wir uns nämlich Marion, Tobias, Cora, Lukas und Elias. Dann im Tunnel der tragische Unfall. Tobias fuhr gegen den Randstein und stürzte. Folge: Spital und 6 Monate keine Sonne. Da wir jetzt nur nich zu 12 wahren, gingen wir in den nahegelegenen Campingplatz. Dort assen wir eine Bratwurst und dann badeteten wir noch. So Zeit Nachhause zu gehen und ins Bett.

Dienstag, 18.7.2006 Cora Grossmann & Kim Schauff

Zum Zweitenmal wurden wir grausam um 7:30Uhr geweckt. Um 7:45Uhr standen wir auf dem Tartanplatz bereit um zu joggen. Nach dem Morgentraining hiess es: Achtung, fertig, Morgenessen! Als wir uns gestärkt haben, besprachen wir den Tagesablauf. Danach standen wir um 9:30Uhr zur Abfahrt nach Ilanz bereit. Wir fuhren gemütlich am Rhein entlang, doch es kam einem nicht so gemütlich vor, eher wie in der Wüste. Auf einem Singletrail musste Jannik wieder mal beweisen, wie gut er mit seinem Bike umgehen kann : . Denn er riss ein kleines Zahnrad ab. Als Mauro den Spurt anzog, zeigte René seine Überholkünste. Daran litt leider Cora.
Als wir im Spital ankamen, besuchten wir unsere zwei Verletzten. Nach diesem schönen Besuch im Krankenhaus, fuhren wir mit unseren Bikes los ins kühle Schwimmbad, wo wir erstmals unsere Zeit vertreibten.
Als wir wieder aufbrechen wollten, hatten wir eine kleine Panne. Der Veloschlüssel, der vordersten Bikes waren im Bus von Beat. So hatten wir leider eine kleine Verspätung…..!
Danach hatten wir einen schönen ruhigen Abend und ein feines Z'nacht aus Beats Küche! :

Mittwoch, 19.7.2006 Mauro Tognella & Cyrill Schürmann

Um 7:35Uhr wurden wir von Beat unserem Koch geweckt. Vier Leute kamen danach fünf Minuten zu spät ins Morgentraining, nach einer extra Runde und Fussball gingen wir ans Frühstück. Es stand Technik auf dem Programm. Nach zwei spektakulären Stürzen und einem Reifendefekt von Beat, wurde auch Mauro nicht von einem Sturz verschont. Am Mittag gab es Mittagessen im Bunker (zum ersten mal). Am Nachmittag gab es einen Dorf-OL mit Treffpunkt Badi Fontanivas. Der OL wurde ausgewertet und wir badeten. Zum Abendessen kehrten wir zurück und es gab Schitzel mit Risotto.

Donnerstag, 20.7.2006

Um halbe 8 standen wir auf und nahmen das Frühstück zu uns. Nach dem Morgenessen fuhren wir mit dem Auto auf den Oberalppass. Von dort aus wanderten wir zum Tomasee. Das Wasser war eiskalt. Als wir wieder am Oberalppass ankamen, fuhren die Biker mit dem Bike nach Disentis runter. Zum Znacht gab es noch Älplermageronis "mmh mmh!!!" Am Morgen feierten wir noch Elias 13-ten Geburtstag "Happy Birthday"

Simon Schürmanns und Roman Schauffs Feedback vom Donnerstag


Freitag, 21.7.2006 Vendelin Giger

Yeah…heute durften wir ausschlafen! Doch warum sind die meisten Kids so mies gelaunt? Das Wetter ist optimal, alle haben gut geschlafen und sind einigermassen gesund, nach der Morgengymnastik steht das Morgenessen parat etc.! Ich denke, die Ereignisse der letzten Tage haben einzelnen ziemlich zugesetzt. Darum haben wir auch für heute "absolutes Bike-Verbot" ausgesprochen. Wir werden uns mit Minigolf, Klettern in der Halle, Badminton und sonstigen Spielen die Zeit vertreiben.
Fazit: der zweite Erholungstag dieser Bike-Woche hat uns allen gut getan und wir haben genug Energie tanken können für die morgige Schlussetappe.
Fast hätte ich's vergessen! Wir werden am Abend gemeinsam ins Dorf Pizza essen gehen! Somit kommt auch Beat, unser Koch, zu seinem Erholungstag!
En guete! Bien appetit!

Samstag, 22.7.2006 René Schauff

Letzter Morgen, Letzter Tag : 9 !!!
7:30Uhr darf ich alle "Schlafmützen" das letzte Mal vom Flohbeissen erlösen. Die Begeisterung hält sich wegen Müdigkeit in Grenzen. Ausnahmsweise fällt der Frühsport (Früh, weil vor dem Frühstück) aus und dies motiviert schlussendlich alle, sich l a n g s a m aber auf direktem Wege zum Morgentisch zu bewegen. Soweit, sogut! Jedoch muss nach dem letzten feinen "Beat-Z'Morge" die Unterkunft gereinigt werden und dies veranlasst einige Aspiranten zu Verschlaufungsaktionen, die allerdings erbamungslos erkannt werden.
Bereits um 9:30Uhr ist alles sauber und wir nehmen unsere Schlussetappe von Disentis nach Reichenau in Angriff.....unser grosses Ziel: unfallfrei!

Den Weg nach Ilanz kannten wir ja bereits von Dienstag und es läuft wie "geschmiert". Wir sind sehr schnell unterwegs und 10 km vor Ilanz werden plötzlich alle im Fahrerfeld nervös. Schon am Morgentisch wurde gestenreich und wortstark die traditionelle Sprintankunft in Ilanz beschrieben. Auch Beat unser Spitzenkoch hat seine Teilnahme angekündigt (musste aber erst den Bus nach Ilanz verschieben). Beat kam uns von Ilanz her entgegen und stiess 5 km vor Ilanz zu uns, machte eine 180 Grad Kehre und trat nun richtig in die Pedalen. Das Fahrerfeld war schon lange auseinander gerissen und jeder fuhr "SEIN" Rennen. Die Rangliste im Detial aufzuführen führt hier zu weit. Lügge war unschlagbar, Beat hat sich wacker geschlagen und alle waren danach müde und hungrig. Beat kam trotz Sprintankunft wieder zum Z'mittag-Einsatz.

Nach dem feinen Z'Mittag geht es weiter nach Reichenau. Der Weg zieht sich, es ist heiss und es muss eine lange Steigung bezwungen werden. Der lange Sprint vom Vormittag wird spürbar, alle sind müde. Schlussendlich kommen wir alle glücklich und gesund in Reichenau an und sind heilfroh es geschafft zu haben.

Die Autofahrt zurück nach Steinmaur verläuft gut und um 17:30Uhr nehmen alle Eltern ihre Kinder glücklich entgegen. Jolanda Egli offeriert sogar noch für jeden ultrafeines Brot vom Eglihof! Herzlichen Dank!